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Green Tags: Vorteile für Umwelt, Anbieter und den Wettbewerb

In der (Intra-)Logistik sind die umweltfreundlichen „grünen“ RFID-Transponder im Rahmen von Track-&-Trace-Lösungen ebenso auf dem Vormarsch wie in der Fertigung oder im Einzelhandel: Die Rede ist von RFID-Inlays und -Tags, die immer mehr zum Einsatz kommen. Damit gewinnt jedoch auch die Frage nach einer wirklich nachhaltigen Umweltverträglichkeit an Bedeutung. Als einer der marktführenden RFID-Anbieter bietet die Smartrac Technology Group darauf eine Antwort: das neue Green-Tag-Programm.

 

Es ist nicht der erste Ansatz, mit „grünen“, also umweltverträglich hergestellten Funketiketten am Markt zu punkten – aber der wahrscheinlich glaubwürdigste und umfassendste: Schließlich vermarktet das Unternehmen RFID-Transponder nur dann als sogenannte „Green Tags“, wenn ihr Nachhaltigkeitsversprechen auch bei strenger Prüfung der Ökobilanz Bestand hat.

 

Strenge Kriterien für Green Tags von Smartrac
Green Tags von Smartrac müssen einer ganzen Reihe von Kriterien hinsichtlich des Trägermaterials und der Antenne entsprechen und gleichzeitig weiterhin alle hohen Qualitätsansprüche voll erfüllen und preislich auch wettbewerbsfähig sein. So wird statt des sonst üblichen Kunststoffs oder beschichteter Papiere nur recyclingfähiges Trägermaterial verwendet, auf das die Antennen direkt ohne weitere Klebstoffe aufgebracht werden. Darüber hinaus dürfen die Antennen auch keine Schwermetalle enthalten. Bestehen sie aus Aluminium, werden sie nicht chemisch geätzt. Dies ermöglicht das vollständige Recycling von Aluminium und führt damit zu einer erheblichen Verbesserung der CO2-Bilanz sowie zur Vermeidung eventuell aufwendig zu entsorgender Chemikalien.

 

Zur Verbindung der Antenne mit dem Chip – fachsprachlich dem „Bonding“ – wird auf die Verwendung von Klebstoffen weitestgehend verzichtet. Die Chips, die die vorwiegende Intelligenz der Transponder tragen, gewichts- und volumenmäßig aber nur einen winzig kleinen Teil im Produkt darstellen, kauft Smartrac von allen führenden Halbleiterherstellern zu. Um den Nachhaltigkeitsanspruch zu untermauern, plant der RFID-Spezialist, für jedes Green-Tag-Produkt eine Ökobilanzbewertung nach ISO 14040/44 zu erstellen und zu veröffentlichen.

 

Umwelt als Chefsache
Das Green-Tag-Programm genießt bei Smartrac einen sehr hohen Stellenwert und wird von CEO Christian Uhl persönlich gefördert: „Ich bin überzeugt, dass unsere neuen, innovativen Green Tags für unsere Kunden sowie die gesamte RFID-Branche Maßstäbe in Sachen Umweltverträglichkeit setzen werden. Damit entsprechen wir nicht nur unserer Verantwortung für Umwelt, Mitmenschen und unseren Planeten, sondern auch den Wünschen unserer Kunden in aller Welt, denen nun wirklich nachhaltige RFID-Transponder und Lösungen zur Verfügung stehen werden“, so Uhl.

 

Nachhaltige Fertigungsmethoden
Damit die Kunden möglichst schnell aus einem umfassenden Portfolio an Green Tags zu wettbewerbsfähigen Preisen auswählen können, führt Smartrac derzeit in enger Zusammenarbeit mit externen Technologiepartnern verschiedene neuartige Fertigungstechnologien ein. Das Unternehmen ist von Beginn an bestrebt, seine Fertigung hinsichtlich wirtschaftlicher und ökologischer Kriterien weiter zu optimieren. Zu diesem Zweck wurden die Fertigungsstätten in Fletcher (USA), Guangzhou (China), Kulim (Malaysia) sowie in Reichshof-Wehnrath (Deutschland) nach ISO 14001 zertifiziert. Zertifizierungen dieser Kategorie bieten Unternehmen und Organisationen praktische Werkzeuge, um Umweltauswirkungen zu ermitteln und zu kontrollieren.


Wettbewerbsvorteile nutzen
Generell könnten sich Unternehmen heutzutage sicherlich den Themen Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit ohnehin nicht mehr entziehen, erklärt Smartrac-CEO Christian Uhl weiter: „Mit unseren Green Tags bieten wir unseren Kunden und RFID-Anwendern damit eben auch die Möglichkeit, sich von ihren Wettbewerbern positiv abzuheben.“

 

Hinweis: Dieser Beitrag wurde auf MMLogistik erstveröffentlicht.